Wieso Radfahrer netter sind

Ich bin heute beim Abbiegen fast frontal in eine andere Radfahrerin reingefahren. Nichts passiert, keiner Schuld gewesen, aber bei Autos wäre das ein Hubkonzert geworden. Wir beide haben uns nur entschuldigend angelächelt und sind weiter gefahren. Der Vorteil von Fahrzeugen bei denen man die Mimik des anderen sehen kann.

Fun Fact zu „Fahrradstadt Essen“

Mir ist heute etwas lustiges aufgefallen, weil ich keinen freien Fahrradstellplatz bekommen habe, habe ich mal die Fahrradständer vor dem Limbecker Platz gezählt. Auf der Ostseite (Friedrich-Ebert-Str.) sind es genau 29 Stück. Wenn wir großzügig sind und davon ausgehen, dass auf der anderen Seite doppelt so viele sind (Was wohl nicht stimmen wird), sind es ca. 90 offizielle Abstellmöglichkeiten für Fahrräder rund um die zentrale Einkaufspassage der Stadt. Dem gegenüber stehen 2400 Stellplätze für Autos alleine im Limbecker Platz selbst und sicher weitere 2000 in den vier bis fünf umliegenden Parkhäusern.

Einmal angefixt konnte ich es nicht lassen, auf meinem Rückweg überschlug ich die Autostellplätze in der „Fahrradstraße“ Heinickestraße, es sind ca. 200, dem gegenüber stehen genau zwei Fahrradständer auf der ganzen Strecke.

Da fühlt man sich als Fahrradfahrer irgendwie veräppelt, oder?

Radeln für das Klima!

Gerade für das Stadtradeln registriert.
Zwischen Mai und September treten bereits zum elften Mal Städte gegeneinander an, indem ihre Bürger Kilometer auf dem Fahrrad sammeln. Quasi ein großer Rummel, um das Fahrradfahren in die Medien und letztendlich in die Köpfe der Menschen zu bekommen. Ist ja nicht ganz falsch.
Mal sehen, ob ich mit meiner täglichen Fahrt zur Arbeit im offenen Team des ADFC Essen halbwegs mithalten kann.