Veröffentlicht in Allgemein

Essensplan in Eile

Kurz vor dem Wochenende, daher fasse ich auch kurz zusammen was es diese Woche gab oder noch geben wird.

  • Gefüllte Aubergine, Ofenkartoffeln und grünen Salat
  • Spitzkohl-Hackfleischpfanne
  • Gemüsecurry mit Möhren, Paprika, Mais, Kichererbsen und Pilzen
  • Nudeln in Tomate-Frischkäse-Soße dazu Gurken mit Mozzarella
  • Außerdem Zwetschkenkuchen mit Streuseln

Wir haben wie immer die Apfel-Zucchini-Kiste von der Flotten Karotte.

Wer ein hier nicht verlinktes Rezept haben möchte möge sich in den Kommentaren melden.

Veröffentlicht in Allgemein

Essensplan kurz vor den Ferien

Was geliefert wurde

0.4 kg Bananen
0.8 kg Zwetschgen, Sorte Cacaks von Pohlmeyer
0.8 kg Möhren von Schulze Wethmar
1 Stück grüner Salat vom Trantenrother Hof
1 Stück Schlangengurke von Brands
0.4 kg runde Tomaten von Brands
0.5 kg Äpfel Piros von Pohlmeyer
0.5 kg bunter Mangold
3 Stück Portobella Pilze von Moser

Was gekocht wird

20180723_185443Aus den tollen Pilzen sind bereits hervorragende Burger geworden. – Brötchen getoastet, Remoulade,  Salat, Avocado, panierter, mit Käse überbackener Pilz, Currysoße und Ketchup.

Eins unserer Lieblingsrezepte: Mangold-Quiche – Nur den Teig mache ich nicht selber, wir nutzen fertigen Blätterteig oder fertigen Flammkuchenteig.

Den Salat vernichte ich mit Tunfisch, Feta, Gurken, Tomaten und Honig-Senf-Dressing.

Aus den Möhren wird es mit Kartoffeln einen Auflauf geben.

Was gebacken wird

Es gibt Zwetschgen was wird es also wohl für einen Kuchen geben?

WAZ-Familienforum

Zu Abwechslung haben wir mal etwas politisches für euch. Unsere lokale Tageszeitung organisiert eine Diskussionsrunde zum Thema

Wie kann das Ruhrgebiet familienfreundlicher werden?

Dazu lädt sie ein paar Leute von Rang und Namen ein, nämlich:

  • die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles
  • der nordrhein-westfälische Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, Joachim Stamp (FDP)
  • Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU)

Zu diesem harmonischen Grüppchen sucht man nun Bürger und Eltern, die mitdiskutieren wollen.

Wann? Mittwoch, 10. Oktober, 18:00Uhr
Wo? Zentrale der Funke-Mediengruppe am Jakob-Funke-Platz im Univiertel
Infos: www.waz.de

Potentielle Themen (aus eigener, rein subjektiver Erfahrung) könnten sein:

  • Mangel an Kindergarten- und Schulplätzen
  • schlechter Zustand der Kindergärten und Schulen
  • Mangel an Erziehern und Lehrern
  • Nichtvorhandensein von sicheren Radwegen, über die die Kinder ihre Schulen und Kindergärten erreichen können
  • die hohen Elternbeiträge für Kindergärten
  • Mangel an Hebammen
  • u.s.w.u.s.f.

Fällt euch sonst noch etwas ein?

Veröffentlicht in Allgemein

Schwarzkohl zubereiten

In der Tat ist Schwarzkohl absolut nicht spektakulär, er schmeckt sehr neutral und ist von der Konsistenz weder zu weich noch zu hart.

Man sollte ihn SEHR gründlich waschen, am besten mit einem Microfasertuch die Blätter gründlich abwischen, weil auf der feinstrukturierten Innenseite gerne kleine, gut getarnte Raupen sitzen oder Blattläuse und ihre Nissen. Solche Schädlinge sind jedoch unproblematisch und völlig natürlich bei biologischem Anbau, man sollte sie nur nicht unbedingt mitessen 🙂

Die harten und faserigen Stiele unbedingt rausschneiden, sie schmecken recht holzig und haben eine ganz andere Garzeit als die Blätter. Vertritt man die Philosophie, dass alles gegessen werden kann, trennt man nur den ganz unteren Teil der Steile ab und schneidet sie dann in schräge, dünne Stücke. Dann kann man die Stiele in einer Pfanne mit etwas Öl und Wasser oder Brühe vorgarren bevor die Blätter hinzukommen.

Die Blätter sind deutlich fester als z.B. beim Spinat, sie sollten in feine Streifen geschnitten werden, damit sie sich gut unter andere Zutaten mischen, und nicht einfach nur zusammenpappen.

Von der Konsistenz und vom Geschmack passt Schwarzkohl prima zu Sahne- und Käsesoßen, meine Kombination mit Gorgonzola und Lachs war super. Dazu eignen sich Bandnudeln, weil die Blätter an der Flachen Struktur der Nudeln ankleben und sich so gut verbinden. Man kann aber auch alle Grünkohlrezepte verwenden, vor allem bei Eintöpfen, man sollte nur bedenken, dass Schwarzkohl nicht so herb und intensiv schmeckt wie Grünkohl, man also mit den Gewürzen etwas sparsamer umgehen kann, vor allem Kümmel und Nelke würde ich bei Schwarzkohl eher weglassen.


Mein Basisrezept war Tagliatelle mit Schwarzkohl, Raeucherlachs und Feta statt Räucherlachs habe ich Naturlachs aus der Tiefkühlung genommen und ihn angebraten. Dadurch fehlte mir Würze, die ich mit Cayennepfeffer, Kräutersalz und Muskat aufgeholt habe. Verfeinert habe ich das Gemüse auch noch mit Crème fraîche.

20180719_145711.jpg

Veröffentlicht in Allgemein

Essensplan

Was wir bekommen haben

0.46 kg Paprika Mix, rot und gelb
0.35 kg Birne Guyot, Neue Ernte
1 Stück Limetten
1 Stück Honigmelone Piel de Sapo
0.4 kg gelbe Pfirsiche
0.45 kg Fenchel vom Trantenrother Hof
0.7 kg Möhren, Neue Ernte von Schulze Wethmar
1 Stück regionale Schlangengurke von Brands
0.5 kg Schwarzkohl vom Trantenrother Hof
1 Stück Zuckermais vom Trantenrother Hof

Was ich daraus mache

  • Der Zuckermais wird heute in der Schale auf dem Grill gegart, dazu wird es Würstchen und Grillkartoffeln geben. Die Schlangengurke werde ich reiben und gut gewürzt mit Quark oder Schmand zu den Kartoffeln reichen.
  • Tagliatelle mit Schwarzkohl, Räucherlachs und Feta – Vielleicht nicht mit Räucherlachs, sondern so mit Lachs.

  • Möhren und Fenchel werde ich mit Champignons und einer Paprika zu einem Curry aus Kokosnussmilch verarbeiten und auf Reis servieren
  • Die restlichen Möhren und die Paprika werde ich mit Kidneybohnen und Tomaten aus dem Garten zu einem vegetarischen Chilli verarbeiten.

Und Süßes dazu

  • Meloneneis, wenn ich solche Formen aufgetrieben bekomme
  • Und ich versuche mal so einen Kühlschrankkuchen
  • Außerdem wird es Obstsalat geben, mit Banane, Trauben, Pfirsichen und Birne

 

Veröffentlicht in Allgemein

Die Herausforderung des Gleichgewichts

Das Bedürfnis zu bloggen überkommt mich in Schüben. Es gibt Tage da möchte ich alle meine Gedanken aus meinem Kopf herausschreiben und zwar alle auf einmal. Dann schlägt das Leben wieder zu und ich schreibe Monatelang gar nichts, während meine Gedanken immer weiter komprimiert werden, bis es wieder „Plopp“ macht und ich alles auf einmal schreiben will.

Das ist nicht wirklich effektiv.

Doch jetzt bin ich in meinem Bedürfnis alles in der Welt nach meinen Regeln und Methoden zu ordnen auch an dem Punkt „Bloggen“ angelangt.

Als Grundlagen für eine solche Ordnung des Bloggens verwende ich folgende Gedanken.

  • Damit man etwas regelmäßig tut muss es leicht sein, sich zu etwas zwingen zu müssen ist ein Zeichen dafür, dass es einen nicht weiter bringt und vor allem nicht glücklich macht.
  • Wenn Dinge eine haptische Komponente haben hält man sie länger durch, einerseits weil der Gegenstand einen immer wider an die Handlung erinnert und andererseits weil die Handlung durch ihren Aufwand den Vorsatz verstärkt.

Ich habe, trotz des offensichtlichen Widerspruchs in den beiden Punkten, eine Methode Gefunden. Sie besteht aus einem sehr spontanen ToDo-Konzept und einer sehr aufwandfreien Abarbeitungsmethode die keine Leichen zulässt.

20180208

Die Ideen für Blogeinträge schreibe ich auf ausgedruckte Seiten auf. Der Entwurf für diese basiert von der Idee her auf der Grundausstattung für Blogger von Wir-machen-druck.de und besteht aus sechs Feldern für sechs  geplante Blogeinträge und einem Notizfeld in dem man auf die IDs der einzelnen Felder verweisen kann. (Sobald ich das PDF dafür fertig habe werde ich es auch hier verlinken.) So sind die Ideen und die Notizen immer zusammen. Sobald ein Artikel geschrieben wurde wird das entsprechende Feld ausgeschnitten und auf einen anderen Zettel geklebt. Auf diesem Zettel kann ich vorerst nachhalten wann ich welchen Artikel gepostet habe, später kann ich so auch die Veröffentlichen vorab planen.

Durch das Ausschneiden und das Einkleben sorgt man dafür, dass man Dinge nicht doppelt macht. Was uns ermüdet ist nicht das Tun von Dingen, sondern das wiederholen von Dingen, weil es uns das Gefühl der Sinnlosigkeit vermittelt. Wir kommen nicht voran, wir drehen uns im Kreis. In diesem Fall heißt das: Das aufschreiben der Idee war der erste Schritt, wenn ich den Blogtitel abschreiben würde, wäre es die selbe Tätigkeit, die mir das Gefühl vermitteln würde, ich sei wieder am Anfang. Das Ausschneiden und Einkleben kommt nur am Ende des Prozesses vor und symbolisiert so den Abschluss. Darüber hinaus eliminiere ich durch das Ausschneiden die bearbeiteten Felder aus der ToDo-Liste und zwar endgültig. Würde ich die fertigen Beiträge nur streichen, wäre da optisch immer noch eine lange ToDo Liste, obwohl sie abgearbeitet ist, so verschwinden alte Einträge endgültig, ohne verloren zu gehen und die ToDo ist immer schlank und eindeutig.

Ja, das sind alles Kleinigkeiten, aber wir und unsere Psyche werden ständig von genau solchen Kleinigkeiten beeinflusst, daher sollten wir sie in den Bereichen die wir bewusst organisieren können, auch bewusst steuern.

Ich hoffe sehr, dass dieses System dazu führt, mein Bedürfnis jede Idee sofort zu bloggen und meine geringe Durchhaltekraft ins Gleichgewicht zu bringen, damit ich regelmäßig und effektiv blogge.

Veröffentlicht in Allgemein

Probleme gemeinsam angehen

In einer Zwischenwand sind Risse aufgetreten, eigentlich im ganzen Treppenhaus, so als wäre ein Stück des Hauses um wenige Millimeter zur Seite gerutscht.

Wir hatten bereits Gutachter im Haus, die sagen, dass die Risse nicht schlimm wären. Auch in Handwerkerforen geht es in der Regel nur darum wie man diese optisch wieder beseitigt. Aber mich wurmen die Ursachen und vor allem weil ich nicht wie ich weiter damit verfahren soll.

Neulich habe ich ein Stückchen Fußleiste repariert und dabei gefühlt eine halbe Stunde an der Wand geschnüffelt weil ich das Gefühl hatte es würde nach Moder riechen. Aber ich war alleine im Haus, ich hatte niemanden den ich nach einer zweiten Meinung fragen konnte und als die Kinder samt meinem Mann zurück waren war so ein Trubel, dass sich wieder keiner richtig mit dem Problem befassen konnte.

Unterhaltungen mit meinem Mann kann ich in der Regel nur führen, während meine Kinder da sind. Sie sind einfach noch zu klein um „in ihr Zimmer zu gehen“ und eigentlich sollen sie das auch nicht, weil ich will ja die wenigen Stunden am Tag die sie wirklich zuhause sind auch mit ihnen verbringen. Aber dadurch fallen Diskussionen und Überlegungen über solche Entscheidungen extrem kurz aus. Man löst solche Probleme irgendwie, aber ich will noch nicht einmal darüber nachdenken, wie viele Fehler man dabei macht und wie viel Geld man unnötig ausgibt, einfach weil man das Problem nicht ausreichend Recherchieren konnte und nicht angemessen Beratschlagen.

In meinem Luftschloss leben mehrere Erwachsene und mehrere Kinder. Einerseits beschäftigen sich die Kinder besser „alleine“, weil sie eben viele sind und sich dadurch selbst ein breiteres Angebot bieten. Wenn man nicht mehr mit Kind A Arzt spielen will kann man mit Kind B Lego bauen …

Andererseits hat man mehr Entscheider, die Informationen und Erkenntnisse beisteuern können. Wenn sich vier Leute 10 Minuten mit einem Problem befasst haben, ist das mehr, als wenn es nur zwei getan haben. Außerdem kann man bei schwierigen Themen, wie dem Rätsel um die Risse, einem Team Zeit zum Recherchieren und Entscheiden freischaufeln indem sich die anderne um Kinder und Haushalt kümmern.

Wir vergessen oft, wie hilfreich und entlastend es sein kann, einfach mal jemandem das Problem zu schildern. Aber darauf basieren geradezu alle Sozialen Medien. Weil wir inzwischen in sehr kleinen Verbünden leben, haben wir sehr viele Bereiche, die wir nicht mehr persönlich diskutieren können, daher greifen wir zu digitalen Kontakten. Auch nicht schlecht, aber bei Entscheidungen die sehr Konkret das eigene Leben betreffen oft nicht genug.

In meinem Luftschloss wäre das alles nur ein halbes Problem, weil man es sich organisatorisch, Verantwortungstechnisch und finanziell teilen könnte.

Wenn für die Vorbesichtigungen ständig jemand zuhause sein muss: Kein Problem, man kann sich abwechseln und kein Arbeitgeber dreht am Rad.
Wirtschaftlich steht man eh besser da, weil man viele Kosten teilen kann.
Und die Kinder werden nicht wegen Baustelle abgeschoben, sondern können im Wechsel gute bespaßt werden.