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Kleine Erfolge

Durch einen Facebook-Beitrag angeregt habe ich mal geschaut, welche Errungenschaften wir im Bereich „gesünder Leben“, Müll und Plastik vermeiden sowie Minimalismus erzielt haben und es ist einiges dabei herum gekommen.

1. Wir benutzen kein Backpapier mehr. Ich habe eine Rolle Silikon-Backpapier von Tchibo gekauft, daraus vier Formen für Kuchenböden geschnitten, Rest wird mit Speiseöl aus der Sprühflasche eingefettet und gut ist.

2. Wir kaufen kein Spülmittel in Plastik mehr. Zum Transport vom Unverpackt-Laden nehmen wir eine Ketchup-Flasche und an der Spüle steht ein Seifenspender, in den das Spüli umgefüllt wird.

3. Wir verwenden keine Plastiktüten, schon seit Jahren nicht mehr, auch nicht die kostenlosen für Obst und Gemüse.

4. Wir haben uns von Wattestäbchen entwöhnt. Ja, das ist in der Tat eine Sucht! Früher hatte ich nach jedem Duschen das Gefühl, meine Ohren stünden unter Wasser und ich brauchte die Stäbchen, um die Ohren zu trocknen. Nach zwei, drei Monaten, in denen ich durchgehalten habe und nur mit einem Tuch die Ohren getrocknet, ging das Gefühl einfach weg.

5. Ich benutze keine Wattepads mehr. Auch hier war Tchibo praktisch. Dort gab es ein Abschminktuch aus Mikrofaser, das entfernt selbst aufwändiges Augenmakeup nur mit Wasser und ohne reiben und rubbeln!

6. Wir trinken nur noch Leitungswasser und transportieren es in Glas oder Edelstahlflaschen.

7. Kaffee trinke ich nicht mehr im Laufen. Ich habe gemessen, dass ich einen gut zubereiteten (also nicht kochenden!) Kaffee, ohne zu hetzen, in acht Minuten trinke. Diese Zeit nehme ich mir einfach! Dadurch muss ich nicht ständig einen Mehrwegbecher mitschleppen.

8. Zahnpasta gibt es bei uns nur noch als Tablette im Glas und Zahnbürsten sind aus Bambus.

9. Ich mag Flüssigseife. Die am Stück wird bei uns immer rissig und dreckig. Aber wir holen sie jetzt in Flaschen aus dem Unverpackt-Laden und benutzen Seifenspender aus Glas.

10. Unsere Kinder haben Brotdosen aus Edelstahl.

11. Wir stellen jede Woche einen Essensplan mit Einkaufsliste auf und kaufen nur das, was drauf steht ein.

12. Wir holen Aufschnitt nur noch von der Theke. Leider erlaubt unser Rewe noch keine mitgebrachten Dosen, verwendet aber nur noch ganz dünn beschichtetes Einpackpapier und Papiertüten.

13. Ich bin ein Riesenfan von Deocreme! 12€ für vier bis fünf Monate ist preislich nicht zu toppen und es gibt auch hier einen „Gewöhnungseffekt“. Klassische Deos haben bei mir regelmäßig versagt, wenn ich in Stress geriet. Die Deocreme zuerst auch, doch nach zwei Monaten änderte sich mein Körpergeruch allgemein und auch unter Stress wurde die Schweißmenge geringer. Jetzt fühle ich mich den ganzen Tag deutlich frischer und sicherer. Ich glaube das liegt an der gezielten und gründlicheren Art des Auftragens, beim Sprühen geht irgendwie das meiste daneben.

14. Keine Neumöbel mehr kaufen! Dieser Punkt hat bislang hauptsächlich Impulskäufe verhindert. Neuware ist immer verfügbar, wenn man sich vornimmt nur noch Gebrauchtes zu kaufen, muss man länger suchen, genauer abwägen, vergleichen und durchdenken, so wird einem klarer, ob man eine Sache wirklich braucht oder eben nicht.

15. Wir bekommen unseren Wocheneinkauf von der Flotten Karotte zu 95% unverpackt in einer Pfandkiste.

16. Joghurt kaufen wir nur im Pfandglas und vermehren ihn selbst.

17. Beim Einkaufen bevorzugen wir immer Glas, Papier oder Dose, sofern wir nicht eh im Unverpackt-Laden einkaufen.

18. Wir fahren Strecken unter zehn Kilometer grundsätzlich mit dem Rad, auch zum Einkaufen. Nur durch das Rad sind unsere Unverpacktläden und ein Rewe mit guter Fleisch- und Käsetheke in eine bequeme Nähe gerückt. Mit Auto oder ÖPNV sind sie nach Feierabend nämlich nicht mal eben so einfach erreichbar.

19. Wir kaufen faire Milch, leider immer noch im Tetra Pack 😦

20. Wir kaufen keine Süßigkeiten, sondern backen regelmäßig. Das verbessert unsere Gesundheit, verringert den Konsum, weil man den inneren Schweinehund überwinden muss 😉 und vermeidet auch noch Plastik! Weil Zutaten wie Mehl, Milch, Eier und Butter eher nicht in Plastik verpackt sind, Gummibärchen aber schon.

Ja, irgendwie cool, oder? Und wirklich aufwändig war nichts davon.

Autor:

Ich bin Jahrgang 81, Vollblutgermanistin, Frau, Mutter, Tochter, Weltverbesserin. Irgendwie schräg und laut und doch total schüchtern und introvertiert.

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